Design System & Organisation

Meine Arbeit ist geprägt von der Entwicklung digitaler Produkte – von frühen interaktiven Systemen bis hin zu komplexen, skalierbaren Plattformen. Ich bin seit den Anfängen des Webs im digitalen Design tätig und arbeite seit jeher an der Schnittstelle von UX, UI, Technologie und Prozessen.
Was meine Arbeit heute antreibt, ist nicht nur visuelles Design, sondern die Frage, wie digitale Produkte so strukturiert werden können, dass sie für Nutzer, Designer, Entwickler und Organisationen verständlich, wartbar und skalierbar sind.

UX & UI Design und Webdesign

User Experience und User Interface Design haben sich in den letzten Jahrzehnten stark weiterentwickelt. Während frühe Diskussionen sich stark auf Usability-Regeln und Heuristiken konzentrierten, basiert mein Ansatz heute auf Systemdenken, klaren Strukturen und gut definierten Prozessen.

Mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung im Interface-Design – und über 30 Jahren inklusive früher interaktiver Systeme und Anwendungen – konzentriere ich mich darauf, UX-Grundlagen zu entwickeln, die über einzelne Screens oder Features hinaus skalieren.

Schlecht strukturierte UX-/UI-Prozesse kosten Unternehmen Zeit, Geld und Tempo. Meine Arbeit zielt darauf ab, Reibungen zu reduzieren, die Zusammenarbeit zu verbessern und während des gesamten Produktlebenszyklus Klarheit zu schaffen.


WIE ICH ARBEITE

Anforderungsanalyse

Ausgehend von Produktvision und User Stories beginne ich mit einer strukturierten Anforderungsanalyse. Dazu gehört das Sammeln und Analysieren von Best Practices, Konkurrenzprodukten, bestehenden Lösungen und früheren Softwareversionen.

Ziel ist es nicht, Lösungen zu kopieren, sondern etablierte Muster, Einschränkungen und Erwartungen zu verstehen, bevor neue Ansätze definiert werden.

Erstellung von User-Profilen und Personas

Die Definition der Zielgruppen ist essenziell. Ich arbeite mit User-Profilen und leichten Personas, die sich auf Verhalten, Ziele und Kontext konzentrieren – statt auf detaillierte fiktive Biografien.

Dieser pragmatische Ansatz sorgt für eine einheitliche Ausrichtung im Team, ohne unnötigen Overhead zu erzeugen.

User-Interviews

Direkte Interviews mit Nutzern und Stakeholdern sind ideal, aber nicht immer aus Zeit- oder Budgetgründen möglich. In solchen Fällen ergänze ich qualitative Erkenntnisse durch Umfragen und strukturierte Fragebögen.

Insbesondere für Websites und eCommerce-Plattformen liefert dieser Ansatz wertvolle Daten, um Annahmen zu validieren und die User Experience zu optimieren.

User- & Customer Journeys

User- und Customer Journeys übersetzen Ziele in konkrete Schritte und Screens. Ich dokumentiere diese Journeys, um Prozesse sichtbar und diskutierbar zu machen.

In den letzten Jahren nutze ich zunehmend Business Process Modeling and Notation (BPMN), um Nutzeraktionen, Systemverhalten und Screen-Übergänge strukturiert und eindeutig abzubilden.

Informationsarchitektur

Informationsarchitektur ist eine der wirkungsvollsten Disziplinen im UX-Design. Sie definiert, wie Inhalte, Funktionalität und Sprache so strukturiert werden, dass Nutzer ein Produkt intuitiv navigieren und verstehen können.

Eine klar definierte Informationsarchitektur kommt nicht nur Nutzern zugute, sondern auch Entwicklern und Dokumentationsteams, da sie Nacharbeit und Unklarheiten reduziert.

UX-Design & Wireframing

Je nach Komplexität erstelle ich Wireframes und Interaktionskonzepte, um Struktur und Flow frühzeitig zu validieren. Dies funktioniert oft am besten in kollaborativen Prozessen mit Product Ownern und Entwicklern.

Aus diesen Inputs entwickle ich interaktive UX-Prototypen, um Feedback zu sammeln und Annahmen zu validieren, bevor das visuelle Design beginnt.

UI-Design & Designsysteme

Visuelles Design ist eine Konsequenz aus Struktur und Interaktion. Sobald UX-Entscheidungen validiert sind, übersetze ich diese in UI-Designs und Designsysteme.

Ich arbeite mit bestehenden Systemen, wenn dies sinnvoll ist, und entwickle bei Bedarf maßgeschneiderte Systeme – stets mit Blick auf Skalierbarkeit, Theming und Umsetzung. Mein Fokus liegt auf Konsistenz, Semantik und klaren Systemregeln statt auf isolierten Komponenten.

Qualitätssicherung & Dokumentation

Ich unterstütze die Qualitätssicherung, indem ich Implementierungen mit UX-Konzepten und Spezifikationen abgleiche. User Journeys dienen als gemeinsame Referenz für die Prüfung der funktionalen Vollständigkeit.

Zusätzlich bilden die strukturierten UX-Artefakte, die im Prozess entstehen, eine solide Grundlage für Nutzerdokumentation und Handbücher.

Tools & Methoden

Tools sind sekundär zur Methodik. Ich wähle Werkzeuge basierend auf Projektanforderungen, Teamstruktur und Kollaborationsbedürfnissen aus. Für die meisten UX-/UI- und Systemdesign-Aufgaben nutze ich aktuell vor allem Figma und Axure, ergänzt durch weitere Modellierungs-, Dokumentations- und Analyse-Tools nach Bedarf.

Web-Anwendungen & Website-Entwicklung

In früheren Rollen war ich verantwortlich für den Aufbau und die Führung digitaler Teams sowie die Entwicklung komplexer Websites und Webanwendungen. Dazu gehörten content-getriebene Plattformen, interne Systeme und eCommerce-nahe Tools.

Mein Entwicklungshintergrund ermöglicht es mir, UX-Konzepte zu gestalten, die mit technischen Realitäten und Entwicklungsprozessen in Einklang stehen.

Online Marketing & eCommerce

Ich verfüge über langjährige Erfahrung im eCommerce und digitalen Marketing und verstehe, wie UX-Entscheidungen Conversion, Engagement und Kampagnenperformance direkt beeinflussen.

Aktuell arbeite ich an neuen Ansätzen im Kampagnenmanagement, die UX, Daten und Automatisierung miteinander verbinden.

Let’s talk

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